SIGNUM SAXOPHONE QUARTET - SAX DREAM

Programm:

Alexander Glasunow (1865-1936) Quartett for 4 saxophones in Bb-Dur, Op. 109

I. Allegro. Più mosso

II. Canzona varieé

Thema - Andante

1. Variation - l´istesso tempo 2. Variation - con anima

3. Variation - à la Schumann 4. Variation - à la Chopin

5. Variation - Scherzo, Presto

III. Finale, Allegro moderato. Più mosso

 

Fabien Lévy (1968) Durch, in memoriam Gérard Grisey

 

Johannes Brahms (1833-1897) Intermezzo A-dur op. 118 Nr. 2

Bearbeitung für Saxophonquartett von SIGNUM saxophone quartet

 

***Pause***

 

John Psathas* (1966)

Farewell to Flesh and Rom in Space" aus : "Connectome (2019)

Für Saxophonquartett und Tape

Auftragskomposition für Alexej Gerassimez und SIGNUM saxophone quartet

 

Astor Piazzolla (1921-1992) / Eckart Runge (1967)

Suite de Angel

Bearbeitung für Saxophonquartett von SIGNUM saxophone quartet

Introducción al Angel

Tango del Angel

Milonga del Angel

La Muerte del Angel

 

Connectome ist ein neurologischer Begriff und meint die grafische Darstellung der neuronalen Netzwerke unseres Gehirns. In drei Sätzen werden drei mögliche Zukunftsszenarien erkundet, in die uns der menschliche Geist führen könnte.

Der erste Satz trägt den Titel „Pashupatastra“. Dies ist ein Begriff aus dem Mahabharata, dem berühmten indischen Epos, und bedeutet: „die tödlichste aller Waffen“. Inspiriert von den berühmten Blaskapellen der New Orleanser Beerdigungen, trägt sich die Menschheit in diesem musikalischen Trauermarsch selbst zu Grabe. Sie hat immer noch nicht begriffen, dass sie selbst die tödlichste Waffe auf diesem Planeten ist.

Der zweite Satz, „Farewell to the Flesh“, fragt nach den Folgen, die eintreten, wenn wir tatsächlich eines Tages technisch in der Lage sein sollten, einen vollständigen, detaillierten Scan unseres Gehirns und damit unseres Bewusstseins in einen Supercomputer hochzuladen. Entledigen wir uns irgendwann des Fleisches und verlassen unsere Körper?

Diese Science-Fiction-Reise mündet im dritten Satz in einer Zukunftsvision: „Rome in Space“. In der Musik träumt John von einer florierenden und aufregenden Zukunft, in der die Menschheit in den Weltraum aufbricht und ihn besiedelt. Sie hat es tatsächlich geschafft, die scheinbar unüberwindbaren, großen gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit zu lösen und hinter sich zu lassen. Ein Neustart der Menschheit in fernen Galaxien.

„Connectome“ erzählt die Geschichte einer klanggewordenen Utopie.

Konzerte: Klassik
Do., , Frankfurter Hof
Beginn: 20:00 Uhr

Eintrittspreise: 26.5-35.3
Euro

(Alle angegebenen Preise sind inkl. Ticketgebühren zzgl. Buchungsgebühr und/oder Versandkosten)



Veranstalter: mainzplus CITYMARKETING GmbH / Frankfurter Hof

Kontakt

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Augustinerstr. 55
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T: +49 (0) 6131 / 242-914
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