Nadia Singer

Nadia Singer spielt französische Konzertwalzer aus einhundert Jahren. Moderation: Lutz Görner

... Diese Werke sind hochgradig schwer zu spielen. Aber dessen ungeachtet präsentierte sich Nadia Singer als eine exzellente Pianistin. Sie fasziniert nicht nur mit hoher Virtuosität, sondern versah die Stücke auch mit hochmusikalischen Leben.

Westdeutsche Zeitung 25.9.2017

 

 

Nadia Singer, 26, Russin mit deutschen Vorfahren, hat vor vier Jahren in Rostow am Don ihr Konzertexamen abgelegt und anschließend mit dem Rezitator Lutz Görner sechs Klavierabende erarbeitet, die alle auf CD veröffentlicht wurden. In Frankfurt am Main hat sie vor vier Jahren den 1. Preis im Internationalen Rachmaninow Wettbewerb gewonnen und vor kurzem den 1. Preis als Begleiterin im Internationalen Gesangswettbewerb Schumann Inspiration.

Nadia Singer spielt französische Konzertwalzer aus einhundert Jahren Moderation: Lutz Görner

C. M. v. Weber - Aufforderung zum Tanz - 1819
Hector Berlioz - Un Bal - 1829
Giacomo Meyerbeer – Valse Infernale - 1831
Frédéric Chopin - Valse Brillante - 1838
Franz Liszt - Valse de Bravoure - 1852
Charles Gounod - Faustwalzer - 1868
Franz Liszt - Valse Oubliée - 1881
Claude Debussy - La plus que lente - 1910
Franz Liszt – Mephistowalzer Nr. 4 - 1885
Maurice Ravel - La Valse - 1920

 

Liebe Freunde meiner Kunst, die Sie den Schwenk von den Gedichten hin zu den Klavierabenden vor einigen Jahren mitgemacht und nicht bereut haben, ich grüße Sie!


In den letzten vier Jahren entstanden das Beethoven-Programm, die Italienische Nacht, die Abende über Meyerbeer, Liszt, Chopin, Schubert und nun der Abend mit den Französischen Konzertwalzern. Um ein solches Pensum in so kurzer Zeit zu bewältigen, muss man jung, fleißig und äußerst gedächtnisstark sein. Über all diese Qualitäten verfügt Nadia Singer.

Unser jetziger Walzer-Abend findet allerdings nicht so viel Zuspruch wie erhofft, weil etliche unseres Stammpublikums sich ganz offensichtlich nicht so viel davon versprochen haben. Schade, denn wir können bestätigen, dass es noch keinen unserer Klavierabende gegeben hat, der so begeistert aufgenommen und bejubelt wurde wie die Walzer der französisch-deutschen Großmeister aus der Zeit von 1820 bis 1920. Eine Zeitreise durch die Musik den 19. Jahrhunderts, behutsam kommentiert und moderiert von mir, wobei Nadia Singer die Hauptperson des Abends ist und zeigt, dass sie beginnt in die Phalanx der 'Großen' einzudringen.
Carsten Dürer, der Herausgeber von Piano News, dem einzigen Magazin für Klavier in Deutschland, schrieb mir: „Ich bin sehr begeistert über die Walzer-CD und möchte Nadia Singer im Märzheft in den Fokus stellen. Wäre sie zu einem Interview bereit, dass ich aufzeichnen möchte, um es als Film auf der Piano-News-Website zu veröffentlichen?“ Natürlich, haben wir geantwortet und Nadia ist seitdem im siebten Pianistinnen-Himmel. Grund hat sie jedenfalls, denn wenn jemand seit 20 Jahren ein Klaviermagazin mit einer 40.000er Auflage herausgibt und 'sehr begeistert' ist, handelt es sich ja nicht um einen Pappenstiel.

Im Frühjahr gibt es noch 16 x das Walzer-Programm, 8 x Beethoven und 3 x Chopin, allesamt in herzeigbaren Räumen, mit wohlklingenden Flügeln, einer begeisterten und begeisternden Pianistin und einem ehemaligen Rezitator, der sich freut, am Ende seiner Künstlerkarriere noch eine so wunder-wunderschöne Arbeit machen zu können und seine junge Bühnenpartnerin dahin zu geleiten, wo sie hingehört: Nach ganz oben!
Ich wünsche Ihnen, dass Sie so wie wir voller Vorfreude und innerer Gelassenheit ins Neue Jahr gehen und hoffe, dass Sie sich die 'Walzer' nicht entgehen lassen.

Alles Liebe
Ihr                                             
Lutz Görner

P.S. Die Presse schreibt über Nadia Singer:
Sie ist eine Pianistin, die auch bei größter Anforderung keine Grenzen ihrer Technik erkennen lässt. Einfühlsam und allen Schwierigkeiten zum Trotz behält ihr Spiel immer musikalische Gestaltungskraft, verbunden mit einer mühelosen Leichtigkeit. Brillanter Anschlag und geschickter Pedalgebrauch lassen ihr Spiel auch in den turbulentesten Passagen durchsichtig erscheinen. Mit La Valse vom Maurice Ravel entfacht sie am Ende des Abends ein musikalisches Feuerwerk und entlässt ein ungläubig staunendes und stürmisch applaudierendes Publikum. Eine Sternstunde, die sicher mehr Zuhörer verdient hätte.

mainzplus CITYMARKETING Bild: © Foto Felix

So., , Frankfurter Hof
Beginn: 17:00 Uhr, Einlass: 16:00 Uhr

Eintrittspreise: VVK 24,- / AK 28,-
(Alle angegebenen Preise im Vorverkauf zzgl. VVK-Gebühr)



Veranstalter: mainzplus CITYMARKETING GmbH / Frankfurter Hof