Melody Gardot & Band

Der Zauber der Zerbrechlichkeit! Support: Grote/Lüffe Duo

Eine ergreifende Mischung aus Jazz, Blues, Swing und Folk, eine der aufregendsten musikalischen Entdeckungen dieses Jahrzehnts. Im Stile einer mysteriösen Nightclub-Diva scheint Melody Gardot einem Cinema Noir-Klassiker zu entsteigen. Mit unsicheren Schritten bahnt sie sich den Weg auf die Bühne, wo sie Leidenschaft, Begehren und Enttäuschung, Liebe, Leid und Lust in Songs packt, die das Publikum fesseln.

Musik aus Schmerz geboren
Ihre bisherigen Alben – das beachtliche Debüt „Worrisome Heart“, das überragende „My One And Only Thrill“, die vielschichtige Entdeckungsreise „The Absence“ und die nostalgisch gefärbte neue CD „Currency Of Man“ – offenbaren einen einzigartigen expressiven Stil. Melody Gardot gleicht einer Verwandlungskünstlerin, deren sehnsüchtig-sanfter Blick auch das kälteste Herz zum Schmelzen bringt. Nur wenige Sängerinnen können Stimmungen und Gefühle so einfangen, wie die 29-Jährige aus Philadelphia.

Im Scheinwerferlicht erscheint eine blonde, mondäne Schönheit, mit dunkler Brille und Gehstock, wie eine verwirrende Vision. Melody Gardot haucht Töne in das Mikrofon, die den Zuhörer mit einer ergreifenden Mischung aus Jazz, Blues, Swing und Folk verzaubern. Emotionalität und Leidenschaft in der Stimme wecken Erinnerungen an Legenden wie Billie Holiday, Ella Fitzgerald, Nina Simone und Peggy Lee. Ihr subtiler Humor und ihr erzählerisches Talent verstärken die Wirkung des Auftritts.

Ihre Performance evoziert Sinnlichkeit und Nervenkitzel. Es scheint, als näherten sich die Songs den Erfahrungen eines reifen Lebens, obwohl die Protagonistin noch relativ jung ist. Fingerschnippender Blues, brasilianische Rhythmen und sinnliche Balladen zeigen eine spürbare, ganz erstaunliche Reife.

Ihre Musik ist aus dem Schmerz eines schweren Unfalls geboren, bei dem die Sängerin als 19-Jährige erhebliche Kopf- und Beckenverletzungen erlitt. Seither ist sie auf einen Stock beim Gehen und eine dunkle Brille angewiesen, um sich vor zu starker Lichteinwirkung zu schützen. Als sie noch ans Krankenhausbett gefesselt war, hatte ihr Arzt zu einer Musiktherapie geraten. Er war davon überzeugt, dass dies ihr kognitives Verhalten nach einem solchen Trauma erheblich verbessern würde. Und er behielt Recht damit!

Noch während des Klinikaufenthalts nahm Melody Gardot ihre erste EP auf, „Some Lessons: The Bedroom Sessions“. Seither hat sie sich mit enormem Kämpferherz über ihre Behinderungen hinweggesetzt. Die Tragik der Ereignisse mit der Wendung zum Positiven mündete in öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung für ihr einzigartiges Talent, das wahrlich keines Mitleids bedarf.

Heute gilt Melody Gardot als „Singer/Songwriter-Phänomen“ und eine der erstaunlichsten Interpretinnen der letzten Jahre. Experten schwärmen von ihren provokativen, aber gleichzeitig vertraut wirkenden vokalen Qualitäten. Melody wird als „cool, kultiviert, inspirierend, stilvoll, redegewandt und sexy“ beschrieben.

Die Frankfurter Allgemeine rühmte in einer bemerkenswerten Konzertkritik die „aufs Wesentliche reduzierten Songs“, die zum „Schönsten gehören, was man seit langem in der sogenannten Unterhaltungsmusik zu hören bekommen hat“.  Melody Gardot sei „eine Sängerin, wie man sie schon schnell auf den Konzertbühnen dieser Welt nicht wieder finden wird.“

„Melody Gardot singt mit einen der schönsten und erotischsten Vibratos der Gegenwart“, urteilte der Spiegel, während die Welt ihren Auftritt mit der Überschrift „Melody Gardot handelt mit Delikatessen“ beschrieb.

 (Presented by Live Nation)

Violine: 
Javier Carbone Sarmiento 
Kuan Tzu Liao 


Viola: 
Hadar Levy 
Tim Duellberg

 

SUPPORT: Grote/Lüffe Duo

Jakob Lüffe und Louis Grote lernten sich 2015 während Ihres Studiums an der Hochschule für Musik und Tanz Köln kennen und teilten aufgrund Ihrer Leidenschaft zur gleichen Musik schon häufig in verschiedenen Konstellationen die Bühne. In diesem Duo-Projekt bringen Sie die Schnittmenge Ihres musikalischen Geschmacks auf den Punkt und zeigen ein Programm aus frischen Arrangements bekannter Stücke und Eigenkompositionen, welche mal traditioneller, mal moderner daher kommen.

Die Aufmerksamkeit mit der Jakob Lüffe, der schon mit Größen wie Dave Liebman oder Chris Potter arbeitete, den Sänger des Bundesjazzorchesters begleitet, schafft Raum für beiderseitige Reaktionen und macht es besonders interessant, das Zusammenspiel der beiden Jazzmusiker zu beobachten. Deutlich spürbar wird dieser Musikalische Dialog in der Improvisation, in der beide sich gegenseitig und dem Publikum Geschichten erzählen.

 

 

Melody Gardot
Grote Lüffe Duo

Jazz
Fr., , Zitadelle Mainz
Beginn: 19:00 Uhr, Einlass: 17:30 Uhr

Eintrittspreise: VVK 34,- bis 50,- / AK 40,- bis 56,-
(Alle angegebenen Preise im Vorverkauf zzgl. VVK-Gebühr)



Veranstalter: mainzplus CITYMARKETING GmbH / Frankfurter Hof

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