Bryan Ferry

Live 2018 Support: Charlie Austen

Die britische Musik-Ikone Bryan Ferry hat einen weiteren Auftritt in Deutschland im Sommer 2018 angekündigt. Im Rahmen seiner UK- und Europa-Tournee 2018 spielt Bryan Ferry neben seinem Auftritt auf der Zitadelle in Mainz in Bremen im Metropol-Theater. Bryan Ferry ist einer der innovativsten Sänger und Texter in der populären Musik, mit einer ursprünglichen Stimmbrillanz von atemberaubender Eleganz.

 

 

 

Die letzten Jahre waren sehr arbeitsintensiv für Ferry mit einer Welttournee und der Veröffentlichung seines ersten Live Albums als Solokünstler “Bryan Ferry Live 2015”. Das Album enthält Songs des hochgelobten aktuellen Album “Avonmore” sowie den Klassikern aus dem Ferry und Roxy Music Backkatalog. 2017 gab Bryan Ferry sieben umjubelte Konzerte in Deutschland,B Bryan Ferry tourte mit seinem großartigen Bühnenprogramm durch ganz Nordamerika.

Support:
Charlie Austen
Charlie Austen creates finger-picking folk-soul with an emphasis on carefully crafted lyrics, intricate guitar parts and unusual melodies to suit an airy-yet-powerful, blues-infused vocal style. All delivered with a genuine smile and, more often than not, a conspicuous lack of shoes... Infos: www.charlieaustenmusic.com

Biografie Bryan Ferry
Es gibt nur wenige Leute, die im Verlauf einer langen Karriere so viel gewagt haben – und gleichzeitig auf derart souveräne Weise ihren Grundprinzipien treu geblieben sind wie Bryan Ferry. Über die Jahre interpretierte Ferry Perlen des Great American Songbook und von Bob Dylan, widmete sich seiner zweiten großen Liebe, dem Jazz, und bewies durch Kooperationen mit Leuten wie DJ Hell, Groove Armada oder sein kürzlich erschienenes Remix-Album, dass er den Anschluss an aktuelle Strömungen nicht verloren hat. 

 

Aber wie sollte er auch: Mindestens die ersten zehn Jahre seiner Karriere war Ferry allen anderen stets meilenweit voraus. Noch während des Kunststudiums zog er Ende der Sechziger nach London. Inspiriert von Scott Fitzgerald, Velvet Underground und Bill Haley gründete er 1970 die Glam-Pioniere Roxy Music. Mit Brian Eno, Andy Mackay, Phil Manzanera und Paul Thompson entwickelte sich ein stabiles Line-up. Die Durchbruchssingle „Virginia Plain“ war für die Band 1972 der Start in eine einmalige Weltkarriere. Parallel nahm Ferry bereits damals eine überaus erfolgreiche Solokarriere auf, die bis zum heutigen Tage anhält. Insgesamt hat Bryan Ferry über 30 Millionen Alben verkauft. 

 

Doch Bryan Ferrys Einfluss geht weit über die Musik hinaus. Er gehört einer Generation an, die einen interdisziplinären Pop-Begriff verfolgte, bei dem Style, Musik, Gestaltung und Image Hand in Hand gehen, der kunstaffin, sophisticated und literaturnah ist. In einer Zeit, in der krachledernde Rocker die Szene dominierten, mit einem Anzug auf die Bühne zu gehen und sich derart distinguiert zu geben, wie Ferry das stets tat, muss man als quasirevolutionären Akt begreifen. „Ich hatte damals wahnsinnig viele verschiedene Einflüsse, die ich erforschen wollte“, sagt Ferry. „Bei Roxy Music ging es darum, unsere mannigfaltige musikalische Inspiration zu einer Art Collage zu bündeln. Später haben die Leute gesagt, das sei der erste postmoderne Pop gewesen, aber daran habe ich gar nicht gedacht. Ich wollte eine interessante Neuversion von allem, was ich in meinem Leben gehört hatte, kreieren.“

 

Bryan Ferry studierte Kunst bei Richard Hamilton, dem britischen Warhol-Pedant, überführte das Prinzip des englischen Dandys in die Popmusik und brachte das klassische Crooning auf eine ganz neue Ebene. Ohne ihn wären die New Romantics der Achtziger undenkbar gewesen, Radiohead, Madonna und zahlreiche andere berufen sich auf seinen Einfluss. Und natürlich erfand er jenen sexuell aufgeladenen Pop Noir, für den man ihn vor allem liebt – und dem er auf seinem letzten Studioalbum „Avonmore“ abermals zu strahlendem Glanz verhalf. 

 

In seinem Geburtsort Washington, County Durham im nördlichen England residiert Ferry wie ein Lord. Die Partys und das Geschwätz der Branche sind ihm ein Gräuel, seinen Landsitz verlässt er nur für Studioaufnahmen und Tourneen. Vor allem die Bühne ist sein natürliches Habitat. Von der ungebrochenen Klasse des Ausnahmeperformers Bryan Ferry konnte man sich gerade erst auf dem Album „Bryan Ferry live 2015“ überzeugen, welches der Sänger exklusiv über seine Webseite und auf den Konzerten vertreibt. Ohne jeden Zweifel gehört dieser Bryan Ferry zu den souveränsten und faszinierendsten Performern des Pop. Seine Live-Auftritte sind immer noch getragen von dieser einmalig samtenen Stimme, die im Verlauf der Jahrzehnte nichts an Wirkung eingebüßt hat. 

 

Und so fließt alles zusammen, wenn Bryan Ferry sich 2018 – nach seiner von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeierten Erfolgstourneen 2015 und 2017– ein weiteres Mal auf nach Deutschland begibt, um mehr als 45 Jahre nach der Gründung von Roxy Music all die großen Stationen dieser einmaligen Karriere noch einmal Revue passieren zu lassen. Die Set List wird gelegentlich variiert, aber mit etwas Glück hört man im Verlauf eines Konzerts bestechende Versionen von „Slave To Love“, „Virginia Plain“, „More Than This“, „Love is The Drug“, „Let’s Stick Together“ und all den anderen großartig strahlenden Hits dieser Karriere. Klassiker, die die Zeit überdauern werden und nicht ein Jota an Glanz eingebüßt haben. 


Bryan Ferry
Bild: © Matthew Becker

Pop/Rock
Mo., , Zitadelle Mainz
Beginn: 19:00 Uhr, Einlass: 17:30 Uhr

Eintrittspreise: VVK 50,- bis 80,- / 62,- bis 95,-
(Alle angegebenen Preise im Vorverkauf zzgl. VVK-Gebühr)

  Tickets

Veranstalter: mainzplus CITYMARKETING GmbH / Frankfurter Hof