Summer in the City 2010-17

20 Jahre SUMMER IN THE CITY (Mainzer Zeltfestival)

Am Anfang war das Mainzer Zeltfestival. Von 1997 bis 2009 kamen zum Mainzer Zeltfestival ca. 250.000 Besucher zu ca. 150 Veranstaltungen. In den 13 Jahren seines Bestehen hat sich das „Zeltfestival“ weit über Mainz und das Rhein-Main-Gebiet hinaus einen respektablen Namen bei Publikum, Künstlern und Veranstaltern gemacht.

Schon das 1. Mainzer Zeltfestival 1997 mit Top Acts wie Sinéad O’Connor, Noa, Bobby McFerrin, Al Jarreau, Gerhard Polt, den Biermösl Blosn, Helge Schneider, Youssou N’Dour und Aziza Mustafa Zadeh sowie der Mainzer Singer-Songwriterin Nanette Scriba gab die Programmatik der folgenden Jahre vor: Internationale Spitzenkräfte wurden frech und frisch mit den Auftritten internationaler und einheimischer Künstler gemixt. Und das alles genreübergreifend von Klassik bis Blues, von Jazz bis Rock, Pop und Weltmusik, von Comedy bis Kabarett. Ob U- oder E-Kultur – angesagt war Unterhaltung, aber mit Haltung. Mit Künstlern quasi zum Anfassen, in einer überschaubaren Größenordnung, zum unmittelbaren Erleben und nicht zum Erahnen über Videowalls.

Die musikalische Crème de la Crème aus der ganzen Welt war zu Gast in der Landeshauptstadt: von den Kubanern des legendären Buena Vista Social Club über die temperamentvolle Gianna Nanni, Chanson-Legende Gilbert Bécaud, Mademoiselle chante le blues Patricia Kaas, Jan Garbarek, Goran Bregovic, Jethro Tull, Herbie Hancock, Nigel Kennedy bis Miriam Makeba, Angelo Branduardi und Peter Gabriel, Nick Cave, Cypress Hill, Green Day, ZZ Top – die meisten davon mit vielen Grammys ausgezeichnet und Dauergast in den Spitzen-Chart-Platzierungen. „Unterstützt“ von den Auftritten zahlreicher deutscher Top Acts wie Wir sind Helden, Nina Hagen, Michael Mittermeier, Dominique Horwitz, Die Missfits, Konstantin Wecker, Hannes Wader und Ute Lemper. Ein besonderer Stellenwert wurde dabei auf die Einbindung von in Mainz beheimateten Künstlern gelegt – wie dem legendären Hanns Dieter Hüsch, dem Kabarettisten Lars Reichow, der Singer-Songwriterin Nanette Scriba, dem Comedian Tobias Mann und der aus Baku stammenden Wahl-Mainzerin Aziza Mustafa Zadeh, die seit über 20 Jahren von Mainz aus die Jazz-Zentren der Welt erobert.

Summer in the City folgt auf das Mainzer Zeltfestival

Nachfolgeserie des Mainzer Zeltfestivals ist seit 2011 „Summer in the City“. Aufführungsort ist nicht mehr nur das Viermasten-Zelt im chilligen Volkspark: Das Spektrum erweiterte sich nun um Open-Air-Veranstaltungen an special Locations mit besonderem Flair in ganz Mainz. Von der historischen Zitadelle (Wir sind Helden, ZZ Top, Anastacia, Peter Gabriel) mit ihrem herausragenden Blick über Mainz und der gewaltigen Dom-Kulisse (Opernnacht des Staatstheaters, BAP) bis zum unmittelbar am Rhein gelegenen mondänen Zollhafen (Elton John, Joe Cocker, Mark Knopfler, Bob Dylan, Fanta 4), dem Messegelände in Mainz-Hechtsheim (Herbert Grönemeyer, Tarkan, Green Day) und dem Kulturschiff Cassian Carl auf dem Rhein (Al Jarreau) wurde die ganze Stadt erfolgreich bespielt.

Anspruchsvolles Entertainment für Jung und Alt, sparten- und genreübergreifend, ein unterhaltsames Crossover aus traditionellen und urbanen Klängen, ein Mix aus Old und New School, aus Rock und Rap, Chill und Chanson blieben als Philosophie. Topstars aus der ganzen Welt geben sich auch weiterhin während der Sommermonate die Klinke in die Hand, waren herausragende kulturelle und touristische Werbeträger für die Stadt Mainz.
In den letzten Jahren ging Summer in the City auf Wanderschaft und gastierte eindrucksvoll im Park vor dem Biebricher Schloss (Ludovico Einaudi), auf dem Wiesbadener Bowlinggreen (Sting, David Gilmour), im Kurhaus (Chris de Burgh) und an der Burg in Ingelheim (Gala der Weltstars der Oper mit Diana Damrau, Vittorio Grigolo und Thomas Hampson). 2017 kommt in Mainz mit dem Tauberbergsbad (Mark Forster) eine neue Open-Air-Location hinzu.

Anfang 2012 wurde der Frankfurter Hof – entsprechend die Reihe Summer in the City – unter inhaltlicher Verantwortung der Kulturdezernentin als „Mainz Kultur“ in die mainzplus CITYMARKETING GmbH eingegliedert. (AH)

10.06. - 5.9.

  • Urban Priol
  • Michel Bolton (ausgefallen)
  • Green Day
  • Tower of Power / David Sanborn, Joey DeFrancesco & Steve Gadd
  • Herbie Hancock Group
  • Silly Support: Tim Bendzko
  • Marianne Faithfull & Doug Pettibone
  • John Fogerty
  • Orquesta Buena Vista Social Club® feat. Omara Portuondo
  • Milow Support: Yodelice
  • Konstantin Wecker & Hannes Wader
  • Reamon
  • Max Greger, Bill Ramsey und Hugo Strasser und die SWR Big Band
  • Die Aristokraten
  • Igudesman & Joo
  • Little Feat
  • Chris de Burgh & Band

10.6. - 23.7.

  • "SWR3 Comedy Live" (SWR3 Sommerfestival)
  • Joe Cocker (SWR1 Sommerfestival)
  • Max Greger (SWR4 Sommerfestival)
  • Chicago
  • Bob Dylan & his Band 
  • Mnozil Brass
  • ZZ Top 
  • Candy Dulfer
  • Hubert von Goisern
  • Igudesman & Joo
  • Till Brönner
  • Hazmat Modine
  • Paul Simon
  • Jamiroquai (ausgefallen)
  • Deep Purple & Orchestra
  • LaBrassBanda
  • Till Brönner
  • Paul Simon
  • John Cale

23.6. -1.09.      

  • Lou Reed
  • Clueso
  • Dr. Eckart von Hirschhausen
  • Tim Bendzko & Band Support: Mobilée
  • Adoro (SWR Sommerfestival)
  • Roger Hodgson & Band Support: Mic Donet (SWR Sommerfestival)
  • Mary J Blidge (ausgefallen)
  • The Boss Hoss
  • Loreena Mc Kennitt
  • Blood, Sweat and Tears 
  • Red Baraat 
  • Das Vollplaybacktheater 
  • The Corrs – Sharon Corr
  • Compania Maria Serrano 
  • Chris de Burgh 
  • Joan Armatrading
  • Runrig Support: Samuel Anthes

12.06. bis 3.8.

  • Helene Fischer & special Guest Santiano
  • Philipp Poisel & Band Support: Alin Coen Band
  • Bryan Adams
  • Lars Reichow mit Berliner Vokal-Band Slixs 
  • Shantel & Bocovina Club Orkestra 
  • Carminho 
  • Cro (SWR3 Sommerfestival)
  • Elton John (wg.Erkrankung abgesagt!)
  • ZAZ 
  • Calexico Support:Depedro
  • Sting
  • Marcus Miller & Band Support: Ndidi O
  • Ludovico Einaudi 
  • Candy Dulfer & Band
  • Earth, Wind & Fire Support: Andy Ninvalle
  • Patricia Kaas 
  • Compañía Maria Serrano 

4.6. bis 30.8. 

  • Simone Kermes und La Magnifica Comunità 
  • Katzenjammer Support: AMi
  • Ludovico Einaudi Ensemble 
  • Elton John
  • Unheilig Support: Staubkind und FAQ
  • Till Brönner & Band Support: Frederik Heislers Magnetband
  • Buika 
  • Neil Young & Crazy Horse Support: The Magic Numbers
  • Max Herre & Kahedi Radio Orchestra
  • Niedeckens BAP 
  • Dieter Thomas Kuhn & Band
  • Patti Smith and her Band 
  • Nabucco
  • Sportfreunde Stiller
  • Eric Burdon Support: Billy Crash
  • Gregor Myle

19.6.- 25.07.

  • Mark Knopfler and Band 
  • Bob Dylan and his Band
  • Gudrun Landgrebe & Christa Platzer
  • Gregor Meyle
  • Die Fantastischen Vier
  • Dieter Thomas Kuhn & Band
  • Roxette (ausgefallen) Special Guest: Eskobar
  • Orquesta Buena Vista Social Club ® 
  • Anastacia 
  • Hubert von Goisern
  • Melody Gardot
  • Mark Forster and FullBand
  • Italienische Opernnacht (Staatstheater Mainz)
  • John Hiatt & The Combo Support:Big Daddy Wilson
  • Al Jarreau 
  • Rea Garvey
  • Lionel Richie (ausgefallen)

26.05. - 20.8.

  • Tarkan 
  • Herbert Grönemeyer 
  • Glen Hansard   
  • Opernacht am Dom (Staatstheater Mainz)   
  • Omara Portuondo & Diego El Cigala 
  • Avishai Cohen  
  • Mark Forster  
  • Chris de Burgh featuring Nigel Hopkins
  • Ludovico Einaudi & Ensemble 
  • Frank Turner & The Sleeping Souls 
  • Dieter Thomas Kuhn & Band  
  • Niedeckens BAP 
  • Simply Red Support: The Retrosettes 
  • Sting Bowling Green
  • Louane 
  • Foreigner 
  • Festliche Gala mit den Weltstars der Oper:
  • Diana Damrau, Vittorio Grigolo und Thomas Hampson

Summer in the City 2017
So 18.6. bis Sa. 05.08.

Opernnacht am Dom
Chris de Burgh & Band
Hazmat Modine
Pet Shop Boys
Mark Forster
Sarah Connor
Philipp Poisel
Yann Tiersen
Patricia Kaas
Jennifer Rostock
Ben Becker
Mariza
Mnozil Brass
Kenny Wayne Shephard Band
Lee Ritenour + Dave Grusin & Band
Feist
Tom Odell
Vinicio Capossela
Kool Savas & Friends (Azad, Curse, Vega, Olli Banjo)
Patti Smith
Gregory Porter
Amy MacDonald
Namika, Teesy & Guest (Vona)

Summer in the City 2018
„Mit 17 Open Airs und 8 Indoor-Veranstaltungen, verteilt von Mitte Juni bis Anfang August, bot Summer in the City auch 2017 wieder ein vielfältiges, weltoffenes und kulturell hochkarätiges Angebot für alle Kulturinteressierten von Jung bis Alt“, zeigte sich Kulturdezernentin Marianne Grosse hochzufrieden mit der diesjährigen Konzertreihe.

„25 hochkarätige Konzerte“
Zu „25 hochkarätige Konzerten“ (Focus online 7.8.) kamen circa 45.000 Besucher. Das reichte von der Zuschauerresonanz zwar nicht an die Vorjahres-Rekordzahlen heran, aber es war, was Intensität, Spitzenentertainment und Qualität anging, locker mit 2016 zu vergleichen. Der genreübergreifende Parforceritt durch Klassik, Electro-Pop und Hip-Hop gelang auch dieses Mal mit einem gelungenen Mix aus einheimischen Topp-Leuten und (Welt-)Stars. Von der „unprätentiösen“ schottischen Singer-Songwriterin Amy Macdonald bis zum Kappen-Jazzer („mein Jazz-Head“) und Kuschel-Bariton Gregory Porter über das britische Kult-Duo Petshop Boys,  das für „zahlreiche Glücksmomente gesorgt hat“ (regioactive 29.6.) bis zum routinierten irischen Singer-Songwriter Chris de Burgh (in Ingelheim) wurde die beinahe ganze Bandbreite der gehobenen Unterhaltung geboten.

Das Hitmonster und der Komet
Zum Erfolg trug der eigenwillige Philipp Poisell (neue CD „Mein Amerika“) ebenso bei wie Mark Forster. Der pop-rappende Hochgefühlskumpel aus der Pfalz absolvierte in Mainz ein weiteres Heimspiel. In der Landeshauptstadt hat das „Hitmonster“ (AZ 3.7.) immerhin zwei Semester Jura studiert und „erfolgreich abgebrochen“.

Auf Perlensuche
Auch nicht so bekannte Perlen wie die noisy Bluesrocker um Kenny Wayne Shepard, die elegant-fragile und weltweit erfolgreiche Fadista Mariza aus Lissabon („Mehrfache Standing Ovations“, (Frankfurter Neue Presse 15.7.), die musikalischen Worldmusik-Virtuosen von Hazmat Modine aus NY oder Komet Tom Odell („Stimmgewaltig, rockig, rührend“, AZ 24.7.) und die virtuosen Klassik-Humoristen Mnozil Brass aus Wien galt es zu entdecken.

Frauenpower manifique und vulgär
Frauenpower war angesagt („Konzertreigen mit starken Frauen“, Darmstädter Echo 29.6.) mit der Rock-Punk-Ikone Patti Smith („Mystisch, magisch, menschlich“, Frankfurter Neue Presse 1.8.) und magnifique Mademoiselle chante le Blues Patricia Kaas, die souverän dem Gewitter trotzte. Mit Sarah Connor (Ein Fan auf Facebook: „Gänsehaut pur von Anfang bis Ende“), mit der kanadischen Ausnahmesängerin Leslie Feist („Ihre Kunst kommt direkt aus dem Innern“, Darmstädter Echo online 14.7.) und der lasziv-alerten Power-Punk-Pop-Rampenfrau Jennifer Rostock („eine große, frivol-vulgäre Gaudi“, AZ 10.7.).

Eine kleine Frau, eine große Show
Für manche(n) der „heimliche“ Höhepunkt: der Auftritt von Amy McDonalds auf der Zitadelle („Die heimelige Atmosphäre auf der Zitadelle und das kleine Mädchen aus dem Glasgower Vorort Bishopbriggs, das darüber singt, was ihm so auf der Seele liegt – das passt“, Torben Schröder, AZ 7.8.).

Rap ˋn Soul-Kaleidoskope

Es gab 2017 einen eindrucksvollen Ausblick auf die deutsche Soul-, Rap-, Rhythm ’n’ Blues-Szene. Von der Soulistin Namika („Namika bringt das Publikum zum Kochen“, AZ 7.8.), von Teesy und Vona sowie von Curse, Vega und Ollo Banjo wird man noch so manches hören. Battle-Rapper Azad, der neue Songs präsentierte, ist Kult und Kool Savas („Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss“, AZ 30.7.) ist sowieso der Godfather.

Die Autokennzeichen dokumentierten ein Publikum aus Nah und Fern. Pet-Shop-Boys-Fan Paul Philpoll: „So excited, sooo excited, I’ve travelled over from the UK to visit my relatives and to come to the concert.“
Wieder einmal wurde Summer in the City mit viel Verve und Engagement auf die Beine gestellt. (AH)

Kontakt

mainzplus CITYMARKETING Verena Campailla
Programmmanagement Kultur

T: +49 (0) 6131 / 242-914

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