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Das Programm

Mittwoch, 27.06.2007 um 20:00 Uhr
Zeltfestival im Volkspark
Jazz

- Verlegt -

AL JARREAU / GEORGE BENSON

ACHTUNG: Verlegt in die Phönix-Halle (Mainz-Mombach), Neuer Beginn: 20 Uhr

Grafik
Foto: Klaus Mümpfer
AL JARREAU / GEORGE BENSON
Stimmakrobat meets Gitarrenvirtuose

Ihre erste gemeinsame CD wurde Anfang 2007 mit zwei Grammys ausgezeichnet, jetzt stellen George Benson und Al Jarreau ihr gemeinsames Album „Givin’ It Up“ live in Deutschland vor. Der geniale Gitarrist und der virtuose Vocalist geben hierzulande allerdings nur wenige Konzerte zusammen. Bei diesen Auftritten stehen neben ihrer Kooperation natürlich auch diverse individuelle Solo-Hits wie „Give Me The Night“ (Benson) oder „We’re In This Love Together“ (Al Jarreau) auf dem zwischen R’n’B, Soft-Jazz und Pop angesiedelten Programm.


Al Jarreau

Al Jarreau: „Wenn ich nach Deutschland komme, dann ist es fast so, als würde ich in meine Heimatstadt kommen. Das ist, wie wenn ich an eine Tankstelle komme und eben mal wieder auftanke, ich tanke SUPER“.


Als Grenzgänger zwischen Jazz, Soul und Pop gehört Al Jarreau zu den stilprägenden Musikern seiner Generation. Seine etwas nasale, vibratofreie und intonationssichere Stimme war und ist prädestiniert für schnelle Scat-Improvisationen und expressive Sounds.

Al Jarreau studierte in seinen jungen Jahren Psychologie und sang in bop-orientierten Gesangsensembles – bis er in den 70er Jahren seinen Job als Sozialarbeiter aufgab und sich auf seine Karriere als Sänger konzentrierte.

Al Jarreau arbeitete als Pianist in diversen Clubs. Der eigentliche Durchbruch gelang ihm 1975 mit seinem ersten Album „We Got By“, auf dem er seine eigene Melange aus Funk-, Pop- und Jazzelementen präsentierte. Mit dem Live-Album „Look to the Rainbow“ sang er sich in die Top-50 der Album-Charts, mit „Breakin' Away“ erreichte er 1981 die Top Ten.

Nach 20 Jahren Funk, Soul, Pop, Jazz, R'n'B, Latin, Balladeskem und einem Labelwechsel führte ihn seine Musik wieder zum Jazz. 2004 knüpfte der über 60-jährige Scat- und Beatbox-Spezialist mit „Accentuate The Positive“ nahtlos an seine früheren Erfolge an, denn dank eines jazz-freundlichen Zeitgeistes, der auch Norah Jones, Diana Krall und Jamie Cullum in die Popcharts hievte, gelingt Al Jarreau, dem Preisträger von mittlerweile 6 Music-Awards der verschiedensten Kategorien, wieder ein gefeiertes Album.

Der renommierte Musikkritiker Joachim Ernst Berendt über Al Jarreau: „Jarreau – singend, gurgelnd, mit der Zunge schnalzend, stöhnend, schreiend, flatternd, flüsternd, seufzend, knatternd – verfügt über ein Arsenal stimmlicher Möglichkeiten, das mit dem keines anderen männlichen Sängers vergleichbar ist. Jarreau ist ein Instrumentalist der Stimme, seine Musik kommt von instrumentalen Phrasen her. Seine Kehle bringt wirklich ein ganzes Orchester hervor: Schlagzeuge und Saxophone, Trompeten und Flöten, Congas und Bässe – aber das alles aus dem Mund eines einzigen Mannes, vom tiefsten Bass zum höchsten Flageolett, als ob dieser Mann über ein Dutzend oder mehr verschiedener männlicher oder weiblicher Stimmen verfüge.“


George Benson
Der US-amerikanische Jazz-Gitarrist und Sänger George Benson begann seine Musikerkarriere im Kindesalter, als er in Nachtclubs als Sänger auftrat.1954 spielte er seine ersten Schallplattenaufnahmen ein. 1960 gründete er eine Rockband, in der er Gitarre spielte und sang.

Beeinflusst von Charlie Christian und vor allem Wes Montgomery kam George Benson Mitte der 1960er Jahre zum Jazz. Er spielte mit Musikergrößen wie Miles Davis (Album: „Miles In The Sky“) oder als Sideman für Lou Donaldson und entwickelte sich zu einem der besten Jazz-Gitarristen der Welt. Anfang der 1970er Jahre nahm er eine Reihe viel beachteter Tonträger für Creed Taylors CTI-Label auf, bevor er 1976 zu Warner Brothers wechselte und mit dem Vocal-Track „This Masquerade“ (auf der CD „Breezin’“) einen Millionenhit landete.

Eintrittspreise €:
(Alle angegebenen Preise im Vorverkauf zzgl. VVK-Gebühr)

  40,- / 55,- / 60,- / 65,-

Bestuhlung:   Bestuhlt
Künstler-Homepage: aljarreau.com

Veranstaltungsort:   Zeltfestival im Volkspark


Informationen:   Präsentiert von SWR1 und Allg. Zeitung. Mit freundlicher Unterstützung des Amerikanischen Konsulates und des Jazzclubs Rheinhessen)

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