






Gastro im Frankfurter Hof






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Das Programm
Samstag, 25.11.2006 um 20:00 Uhr Phönix-HalleStimmung
BLÄCK FÖÖSS in der Phönix-Halle
Die Legende lebt weiter... oder: Und plötzlich war Kölsch Kult!
Sie sind eine Kölsche Institution - und das schon seit einer kleinen Ewigkeit. Die Rede ist von den Bläck Fööss, jener längst legendären Band, die bei ihrer jecken Premiere, gemäß ihrem
ungewöhnlichen Namen, auf Schuhe und Socken verzichtete. Und plötzlich war Kölsch Kult!
Selbst nach 35 Jahren haben sie sich die „nackten Füße“ noch nicht wund gelaufen, sondern touren erfolgreich als vokale Anwälte des Kölschen Grundgesetzes im Rheinland und teils weit darüber hinaus, wie etwa Ende Oktober wieder mal in Berlin. Verschleißerscheinungen kennen sie nicht, wie gerade die vergangene Session eindrucksvoll zeigte, als die Fööss mit dem Titel »Rut & Wiess« unwidersprochen und unübertroffen den kölschesten aller Hits liefern.
Und ganz gleich wo sie auftreten - schon nach wenigen Minuten schlägt auch das Herz ihrer Fans „Rut & Wieß“. Eine Hymne »met Hätz« - eine von vielen aus dem Repertoire jener Band, die mit »Mer losse dr Dom in Kölle« in den frühen siebziger Jahren erfolgreich neue Töne im »Kölsche Fasteleer« anschlug. Dialekt-Songs sind so alt wie die Popmusik. Die Beatles brachten das breite Liverpool-Englisch nach Amerika, Mick Jagger importierte den Südstaaten-Akzent des Blues nach London... Im Rheinland jedoch wurde stets vornehm hochdeutsch gesungen - Dialekt gab es allenfalls in
bayerischen Bierzelten. Bis, ja bis 1970 in Köln eine Gruppe antrat und kurzerhand auf »Kölsch« umsattelte - sprachlich, versteht sich...
Unter dem Synonym »De Bläck Fööss«. Der
Hintergrund: Der Name klang »englisch und kölsch zugleich«, so Erry Stoklosa, zusammen mit
Peter Schütten und Hartmut Priess das Urgestein der Band. Seither sind immerhin dreieinhalb Jahrzehnte ins Land gezogen - und Kölsch ist noch immer Kult!
Dabei mussten die »Fööss« zuletzt einen harten personellen Einschnitt hinnehmen, als Willy Schnitzler nach der Session wegen unerträglicher Gelenkschmerzen die geliebte »Quetsch« aus der Hand legen musste. Aus personellen „Krisen“ ist die Band im Grunde jedoch immer gestärkt hervor gegangen.
Wer mit dem Weggang von Mitbegründe und »Frontman« Tommy Engel 1994 bereits das Ende der Fööss besiegelt sah, musste sich schnell eines besseren belehren lassen. Die Legende lebte weiter - und wie... Verstärkt durch Schlagzeuger Ralph
Gusovius und Sänger/Gitarrist Kafi Biermann wirkte die Band schon nach kurzer Zeit homogener denn je. Hartmut Priess, Peter Schütten, Erry Stoklosa und »Bömmel Lückerath« - vier Kölsch-Pioniere, denen der Spaß an der Freud noch nicht vergangen ist. Selbst wenn der erzwungene Abschied von Willy Schnitzler (seit 1980 dabei) sicher aufs Gemüt drückte.
„Ersatz“ fand die Gruppe aber bald in Andreas Wegener, einem absoluten Profi, der sich nach rund einem halben Jahr „harter, aber auch spannender Maloche“ (so der Keyboarder selbst) längst souverän den richtigen Ton findet und die vokale Bandbreite des Septetts mit einem
noch ausgefeilteren Soundteppich unterlegt.
Womit die Fööss für die musikalischen Herausforderungen der nächsten Jahre gewappnet
sind. Gemäß der selbst gesteckten Devise eines griffigen Titels aus dem aktuellen Album:
„Luur noh vürre“. Oder, wie heißt es so treffend im Kölschen Grundgesetz, das die Fööss
jüngst in geistvolle musikalische Form gegossen haben: „Et es, wie et es“, „Et kütt, wie et
kütt“, „Nix bliev, wie et es“ und „Et hät noch immer jot jejange“. |
Eintrittspreise €: (Alle angegebenen Preise im Vorverkauf zzgl. VVK-Gebühr)
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VVK 20,- / AK 24,-
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| Bestuhlung: |
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Bestuhlt (Freie Platzwahl) |
| Künstler-Homepage: | | blaeckfoeoess.de
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| Veranstaltungsort: |
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Phönix-Halle Hauptstraße 17 - 19 55120 Mainz
Fon: 06131-962830 Fax: 06131-962839 E-Mail: info@phoenix-halle.de Internet: http://www.phoenix-halle.de Wegbeschreibung: Am AB Dreieck „ Mainz“ auf A 643, Abfahrt "Mainz/Gonsenheim " der Beschilderung „PHÖNIX-HALLE“ nachfahren
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