






Gastro im Frankfurter Hof






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Das Programm
Dienstag, 10.02.2009 um 20:00 Uhr Phönix-HalleIndependent Brit-Pop
KAISER CHIEFS
Support: Dananananaykroyd
Die Kaiser Chiefs stammen aus Leeds. Bei der Gründung im Sommer 2003 sei ihr erklärtes Ziel gewesen, einmal beim Leeds-Festival (das nördliche Pendant zum weit bekannteren Reading-Festival) einen der frühen Slots zu ergattern. Aus dieser Absicht sind sie nicht mal zwei Jahre später herausgewachsen, ja drüber hinaus geschossen.
Seit sie 15 sind, versuchen sich die Schulfreunde Nick Hodgson (Drums und Vocals), Simon Rix (Bass) und Nick "Peanut" Baines (Keyboards) gemeinsam in verschiedenen Schülerband-Konstellationen. Ricky vergnügt sich zur selben Zeit als Sänger einer Rolling Stones Cover-Band. Die Jungs überlegen, ihn zu engagieren, befinden den Sänger jedoch zunächst für uncool.
Im "Move On Up" - dem 60s-Club von Leeds - laufen sich die vier immer wieder über den Weg. Ricky und Nick battlen sich dort mit ihren Dance-Skills. Obwohl sie später singen, "I was born to be a dancer", merken sie, dass ihre Freundschaft mehr wert ist als die eher schlechten Dance-Moves. Zusammen mit dem Gitarristen Andrew "Whitey" White gründen sie die Band Prava.
Angeblich orientieren sie sich am gerade angesagten Indie-Zeug wie Jet, den Kings Of Leon oder den Hives. Liegt ihnen dann aber doch nicht so. Als ein schon versprochener Plattenvertrag platzt, besinnen sie sich darauf, über das zu singen, was ihnen am meisten liegt: Ihren eigenen Alltag mit Geld- und Frauen-Problemen. Als musikalische Vorbilder stehen nun eher klassischen Brit-Popper von den Beatles und den Kinks bis zu Blur Pate. Auch der Name bekommt eine Rundumerneuerung: Kaiser Chiefs - nach einem südafrikanischen Fußballteam (das sich allerdings mit z im Kaizer schreibt).
Das neue Sound-Outfit steht ihnen nicht schlecht. Das in Nicks Zimmer produzierte "Oh My God" gelangt in die Finger der Drowned In Sound-Labels. Das bringt die Single auf den Markt und in die britischen Charts. Der nächste Output "I Predict A Riot" auf B-Unique schafft es sogar in die Top 20. Steve Lamacq, der Indie-Fritze bei Radio 1, spielt die Chiefs, der NME nimmt sie u.a. mit Bloc Party auf Tour.
Auch in den USA bekommt man Wind von den neuen britischen Hipstern. Die Alternative-Radiostationen spielen ihre Hits. Nachdem sie in England zunächst keiner haben wollte, kämpfen nun plötzlich die amerikanischen Labels um den Hot Shit. Universal hat die Nase vorne. Produzent Stephen Street (unter anderem Smiths, Blur) nimmt sich der vierversprechenden Schäfchen an. Heraus kommt "Employment": Ein Album, das Hit an Hit reiht.
Eines weiß die Band sicher: "Wir sind nicht das Gegenteil der Libertines, wir sind irgendwo mitten drin".
Quelle: www.laut.de |
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