Selim Özdogan

Wieso Heimat, ich wohne zur Miete - Roman

Krishna Mustafa wird von Laura verlassen, weil er seine Identität noch nicht gefunden hat. Aber wer hat das schon? Egal, Krishna lässt es auf einen Versuch ankommen und zieht vorübergehend von Freiburg nach Istanbul. Dort will er seinen Vater treffen, die Türkei kennenlernen und seine Wurzeln suchen.

Ein halbes Jahr später weiß er über seine Wurzeln zwar immer noch nicht mehr, dafür aber eine ganze Menge über die Türken und die Deutschen, über Erdogan und den Gezi-Park, über Moscheen und Starbucks, darüber, wie man mithilfe von Gebets-Apps zum guten Moslem und mithilfe des richtigen Haarschnitts zum Terroristen wird. Ein grandios kluger und grandios komischer Roman, der Vorurteile entlarvt, Klischees bloßlegt, der viel über die Türkei von heute zu sagen hat – und dabei ungeheuren Spaß macht.

Selim Özdogan, Sohn türkischer Eltern, ist 1971 in Köln geboren, wo er heute noch lebt. Seit seinem Debüt „Es ist so einsam im Sattel, seit das Pferd tot ist“ hat er zahlreiche Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht, zuletzt „Der Klang der Blicke“, Geschichten (2012) und „DZ“, Roman (2013).
„Wieso Heimat, ich wohne zur Miete“ hat er geschrieben, nachdem er ein halbes Jahr in Istanbul gelebt hat.

 

 

Bild: © Tim Bruening

Lesung
Di., , Lomo Buch-Bar, Ballplatz
Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:00 Uhr

Eintrittspreise: AK 5,- € (Schüler und Studenten 3,- € )
(Alle angegebenen Preise im Vorverkauf zzgl. VVK-Gebühr)



Kooperationspartner:

(Robert-Bosch-Stiftung, Landeszentrale für Politsche Bildung, Erlesenes & Büchergilde). In Zusammenarbeit mit dem Büro für Migration und Integration)

IGS Anna Seghers