Pierre Laurent Aimard SWR2 Internationale Pianisten

„Aimard ist ein Pianist des Lichts und der Farben. Er macht alles, was er spielt, klar und lebendig.“ (Ernst von Siemens Musikpreis 2017)

Für ein „Leben im Dienste der Musik“ erhielt der französische Pianist Pierre-Laurent Aimard 2017 die renommierteste aller Auszeichnungen im Bereich der klassischen Musik: den Ernst von Siemens Musikpreis. Gewürdigt wird seine herausragende Rolle als „Lichtgestalt und internationale Schlüsselfigur im Musikleben unserer Zeit“. Obwohl sein Repertoire alle Epochen der Klavierliteratur umfasst, hat die Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik in Zusammenarbeit mit Komponisten wie György Ligeti, György Kurtág, Karlheinz Stockhausen, Elliott Carter, Pierre Boulez und George Benjamin eine besondere Bedeutung für ihn. 

Geboren 1957 in Lyon, studierte Aimard am Pariser Konservatorium bei Yvonne Loriod, der Ehefrau von Olivier Messiaen, und setzte seine Ausbildung in London bei Maria Curcio fort. Seine internationale Laufbahn begann 1973 nach dem Gewinn des Concours Olivier Messiaen; wenig später wurde er von Pierre Boulez in das Ensemble Intercontemporain berufen. Seit Jahrzehnten ist er als Solist auf den Konzertpodien der Welt präsent. Er war Artist in Residence u.a. in der New Yorker Carnegie Hall und im Lincoln Center, am Wiener Konzerthaus, in der Berliner Philharmonie und am Southbank Centre London. 

Von 2009 bis 2016 leitete Pierre-Laurent Aimard das traditionsreiche Aldeburgh Festival. Außerdem lehrt er an der Musikhochschule in Köln und ist seit 2012 Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

 

Programm:

Claude Debussy: Zwölf Etüden L 136, Heft 1 und 2

Ludwig van Beethoven: Sonate B-Dur op. 106, „Hammerklaviersonate”

Bild: © Marco Borggreve
Bild: © Marco Borggreve

Klassik
Fr., , Frankfurter Hof
Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:00 Uhr

  Tickets

Veranstalter: mainzplus CITYMARKETING GmbH / Frankfurter Hof