Mark Forster "Tape"

Support: Amanda

neue CD

So wie Udo Lindenberg der berühmteste Hut Deutschlands ist, ist Mark Forster spätestens seit „Au Revoir“ auf allerbestem Wege, nicht nur einer der besten Songschreiber, sondern auch die berühmteste Schirmmütze der Republik zu werden. Sein neues Album „Tape“ schickt sich nun mit einer unerhörten Leichtigkeit an, diesen Status zu untermauern.

 

Achtung! Park & Ride - ÖPNV

Nutzen Sie bei Ihrer Anreise die Buslinien 62 und 63 (Haltestelle "Volkspark"). Der S-Bahnhof "Römisches Theater" liegt fußläufig 15 Min. zum Konzertgelände.

Bitte fahren Sie die Parkhäuser Römisches Theater und Cinestar in der Holzhofstraße und das Parkhaus Fort Malakoff an. Von da sind es fußläufig 15 Min. in den Volkspark

"IBM-Parkplatz"

Es besteht eine Parkmöglichkeit vor/an Tor1 zum Heiligkreuz-Viertel ehem. IBM Gelände - "Hechtsheimer Straße 2".

Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Es wird keine Haftung für mögliche Schäden beim Befahren oder Begehen der Fläche übernommen. An der Haltestelle "Hechtsheimer Straße" (Parkplatz IBM) ist ein Umsteigen in die Linien 62 und 63 in Richtung Volkspark möglich. Es bietet sich auf jeden Fall auch an, die kurze Strecke von dort zu Fuß zurückzulegen.

Informationen zu Ihren Verbindungen finden Sie unter www.mvg-mainz.de und beim Rhein-Main-Verkehrsverbund. Weitere Informationen auch hier unter "ANREISE"


Zu sagen, Mark Forster wäre zurück, ist tatsächlich etwas untertrieben, er war ja eigentlich gar nicht weg. Und wäre nach dem geradezu bombastischen Erfolg von "Au Revoir" (900.000 verkaufte Singles, deutscher Autorenpreis), dem Albumerfolg von "Bauch und Kopf" und der ganz nebenbei mit EFF erkämpften ersten #1 Platzierung in den deutschen Singlecharts ohnehin schwer aus der deutschen Musikszene wegzudenken.

Sein neues Album "Tape" schickt sich nun mit einer unerhörten Leichtigkeit an, diesen Status zu untermauern. Leichtigkeit, die sicher auch daher rührt, dass Forster zum Zeitpunkt, da er den kreativen Prozess begann, vom bevorstehenden Erfolg noch gar nichts wissen konnte, war "Bauch und Kopf" doch noch nicht einmal erschienen. Normalerweise, so Forster, lasse er sich gerne etwas Zeit zwischen zwei Alben, diesmal aber, überkam es ihn einfach.

Eines Nachts, bei einem Spaziergang durch New Orleans, war plötzlich alles klar. Zufällig stieß Forster, der sich eigentlich nur von den Aufnahmen seines letzten Albums erholen wollte, auf eine zwölfköpfige Brassband, die auf offener Straße ein Konzert gab. Dieser Moment, festgehalten durch ein wackeliges Handyvideo wurde für Forster zur Initialzündung und zum Ausgangspunkt einer, nicht nur sprichwörtlich, musikalischen Reise.

Angesteckt von der Idee, den Geist der Stadt im allgemeinen und dieses Augenblicks im besonderen einzufangen, machte sich Forster auf die Suche nach passenden Musikern. Dabei ging er oft den erstaunlichen, weil erstaunlich einfachen Weg, sie anhand einer großen Suchmaschine ausfindig zu machen. Als er etwa ganz selbstbewusst "bester Gospelchor der Welt" eingab, spuckte die Maschine die Harlem Gospelsingers aus, die Forster tatsächlich, zu seiner eigenen Überraschung und Freude, für "Tape" gewinnen konnte.

Ähnlich geschah es mit der Streicher Arrangeurin Rosie Danvers (u. a. Adele) und Jason Yarde, der unter anderem die Bläsersektion des Plan B Hits "She Said" arrangiert hatte. Das führte ihn und seine Produzenten Ralf Christian Mayer und Daniel Nitt also von ersten Aufnahmen im spanischen Motril, über London und New York schließlich nach Teneriffa, wo Forster die Produktion abschloss. Wohl auch aufgrund dieser Eindrücke zeigt uns "Tape", trotz der gewohnt melancholischen Töne, aber auch einen fröhlichen Mark Forster, einen gelösten. Das war ihm wichtig, er wollte, so sagt er, ein Album machen, dass seinem Gemütszustand entspricht und eigentlich auch ganz grundsätzlich seinem Naturell. Richtungweisend dafür ist vor allem die erste Single "Wir sind groß", ein Lied, dass interessanterweise wieder eine Art Aufbruch zum Thema hat.

Doch anders als "Au Revoir" ist es hier keine Flucht aus dem tristen Alltag, sondern der Glücksschrei am Beginn einer langen Nacht, eine Ode an die Freundschaft und zeichnet damit auch thematisch den Weg für die weiteren Stücke vor. "Tape" ist, genau wie früher, als Forster noch vor dem Radio saß und sich selbst Kassetten aufnahm, ein Album voller Lieblingslieder geworden. Ein Album, das bewusst auf die fast filmische Stringenz von "Bauch und Kopf" verzichtet, um stattdessen in verschiedene Richtungen auszubrechen. Ganz in der Tradition klassischer Mixtapes arbeitete Forster hier neben Nitt und Mayer auch das erste Mal mit Hip-Hop Produzenten zusammen. Gemeinsam gelingt es ihnen, Forsters Vision von Brass- und Gospel-Elementen und, wie er selbst sagt "konkreten Streichern" in eine lebendige zeitgemäße Form zu übersetzten, die Hip-Hop und Pop gleichermaßen huldigt, wie ihren Ursprüngen.

"Tape" ist verspielt und größenwahnsinnig, kleinteilig und klug ohne verkopft zu wirken und für all jene, die schon lange keinen Tapedeck mehr haben (oder nicht einmal mehr wissen was das ist) eine Erinnerung daran, wie schon es ist vor dem Radio zu sitzen und wie zufällig Lieder fürs Leben zu entdecken. Denn "Tape" ist mehr als voll davon.

 

Support: Amanda

KAPITEL 1:
Soul-Klassiker und Gangster-Rap Mama Soulsängerin. Papa Amerikaner, MC und Radio DJ. Zu Hause umgeben von den amerikanischen Soul-Klassikern und Gangsterrap der 80er. Es werden Platten aufgelegt, Mama begleitet am Klavier, Papa schenkt Amanda ein Fisher-Price- Mikro. Die ersten Schritte.

KAPITEL 2:
Berliner Untergrund-Rap und She-Raw Serk MC mit 14 auf der Schule getroffen. Durch ihn mit Berliner Rappern in Kinderzimmer Studios abgehangen. Künstlername jetzt She-Raw, weil "Battlecat" gab's schon. Features mit Bass Sultan Hengzt, Die Atzen, B-Tight, Silla und so weiter. Features mit irgendwie allen halt. Paar Alben veröffentlicht, mit Kanye West und LL Cool J auf Tour. Alles auf Englisch. Alles selber gemacht. Vielleicht zu verpeilt und naiv alles. Der große Erfolg bleibt aus.

KAPITEL 3:
KissFM und Sido Mama macht sich Sorgen. Also Ausbildung beim Radio. Irgendwann eigene Show bei KissFM. Sido kommt als Interviewgast. Es werden Nummern getauscht. Irgendwann der Anruf: "Kommste mit auf Tour?" "Natürlich!" Als Backgroundsängerin ab jetzt unterwegs mit Sido und Clique.

KAPITEL 4:
Mark Forster und Musik Sido und Mark Forster schreiben "Einer dieser Steine". Mark kommt mit auf Sido- Tour. She-Raw singt die Backings. Sechs Wochen unterwegs. Freundschaft. Nach der Tour veröffentlicht Mark "Au Revoir". Amanda geht zurück zu KissFM. Merkt aber, dass sie das nicht mehr machen will. Nicht mehr machen kann. Nur noch Musik.

KAPITEL 5:
Amanda Mark Forster ist auf Teneriffa und nimmt die Vocals für sein Album auf. Endspurt. Entspannung. Amanda schickt WhatsApp-Nachricht: "Ich will nur noch Musik machen jetzt." Mark schickt einen Beat zurück. Mit kleiner Textidee. Amanda fügt Text hinzu und singt auf Sprachnotiz. Erster Song entsteht. Dann drei Songs. Dann ein ganzes Album. Alles auf Deutsch. Alles direkt aus Amandas Leben. Marks Kumpel und Felix-Jaehn-Produzent Michael Geldreich findet's gut. Er setzt sich an die Produktion. Und produziert. Dann ist das Album fertig. Mark zeigt es Four Music. Die finden's gut. Amanda heißt jetzt nicht mehr She-Raw. Sondern einfach Amanda.

Bild: © David Koenigsmann_

Singer/Songwriter, Pop/Rock
Fr., , wg. großer Nachfrage verlegt in Volkspark
Beginn: 19:00 Uhr, Einlass: 17:30 Uhr

Eintrittspreise: VVK 37,- / AK 43,- €
(Alle angegebenen Preise im Vorverkauf zzgl. VVK-Gebühr)

 Ausverkauft

Veranstalter: mainzplus CITYMARKETING GmbH / Frankfurter Hof