Klaus Paier & Asja Valcic Duo

Cinema Scenes Neues Album

Klaus Paier (Akkordeon) Asja Valcic (Cello): Zeitlose, intensive, wohltuende Musik, von der man nicht genug bekommen kann. (Jazzpodium). Nach der Erfolgs-CD „Silk Road“ bezaubert uns das Duo nun wieder auf dem neuen Album mit dem kunstvollen Zusammenspiel von Akkordeon und Cello. Dabei stehen neben Arrangements von Bach, Strawinsky und Piazzolla noch nie gehörte Eigenkompositionen der beiden Musiker auf dem Programm.

 

 

Cinema Scenes
Einen großen dramatischen Bogen zeichnet dieses Album, und auch in den einzelnen Stücken ist es die Spannung, die „Cinema Scenes“ auszeichnet und mit dem Kino verbindet. Alles von nostalgischer Sehnsucht über betroffenes Schweigen und zorniges Aufbegehren bis zu triumphierender Freude im vierteiligen Titelstück, das mit einem Arrangement von Lennie Niehaus‘/ Clint Eastwoods „Doe Eyes“ aus dem Film „The Bridges of Madison County“ beginnt und diese melodramatische Szenerie dann mit Paier eigenen Ideen fortsetzt. Alles meisterhaft von den vier Musikern in Szene gesetzt, mit virtuosen Melodieführungen wie Begleitungen und mitreißender Rhythmik von lateinamerikanischen Elementen (in „Hesitation“) bis zum federnden Jazzbesen-Tanz („Griet’s theme“).

Klaus Paier (Akkordeon) Asja Valcic (Cello)
Die funkensprühende Allianz begann vor über 10 Jahren: Genug Zeit, um mit sich einen ganz eigenen Platz in der Jazz- und Weltmusikszene zu erspielen. Neugier und Mut sind die herausragenden Tugenden, die hinter diesem Erfolg stehen. Die Suche nach dem perfekten Klang von Akkordeon und Bandoneon hat Klaus Paier zu einer völlig eigenen und einzigartigen Spieltechnik geführt, die sein Instrument atmen lässt, ihm Raum verschafft – und ihm damit konkurrenzlose stilistische wie improvisatorische Freiheit verschafft.

Aber auch Asja Valcic steht dem in keinster Weise nach: Mit „sagenhaftem Variantenreichtum“ spielt sie ihr „Cello, das wie ein Kontrabass marschieren kann“ (Kultur Spiegel). In Kombination schaffen diese Ausnahmemusiker „eine eigenwillige Schönheit, zu der uns alle Vergleiche fehlen. Energisch atmende Kammermusik, in der Komposition und Improvisation faszinierend verlinkt sind“ (FAZ) - und dabei südamerikanische und osteuropäische Klänge mit Balladen und Blues zu einem unverwechselbaren, in sich völlig homogenem Klangbild vereint.

Bereits für das erste Album „A Deux“ überschlugen sich die Kritiker – „Eurojazz vom Besten“ (SPIEGEL),
Auszeichnungen zum Beispiel als „CD des Monats“ in Audio und Fono Forum folgten. Mit dem Nachfolger „Silk Road“, „ein mit ansteckendem Enthusiasmus gespieltes Meisterwerk“, (Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft) fand diese Erfolgsgeschichte 2013 ihre Fortsetzung. Auch ihr internationales Format bewies das Duo auf Tourneen in Frankreich, Spanien, USA, Israel, Russland und zuletzt Japan, wo sie mit ihrer außergewöhnlichen Bühnenpräsenz jedes Publikum überzeugen.

„Hinzu kommt die in vollen Zügen ausgelebte und im höchsten Maße ansteckende Spielfreude der beiden, die binnen kürzester Zeit den Funken überspringen lässt und das Dargebrachte zu einem wirklich mitreißenden und höchst unterhaltsamen Hörerlebnis werden lässt.“ (Michael Ternai, Music Austria). Sie ist Ergebnis der harmonischen, sich immer noch intensivierenden Zusammenarbeit zweier abenteuerlustiger Klangraumforscher, die jeder für sich ihr Instrument auf unvergleichliche Weise beherrschen und sich dabei perfekt ergänzen.

Asja Valcic
Asja Valcic schloss mit 18 Jahren die Musikakademie in ihrer Heimatstadt Zagreb ab. ?Danach folgten Studien an dem Tschaikowsky Konservatorium in Moskau und an der Hochschule für Musik in Detmold. Sie hat als Solistin u.a.unter Zubin Mehta und Kazushi Ono gespielt, zu ihren Kammermusikpartnern zählten Mitglieder bedeutender Ensembles wie des Alban Berg,Brodsky und Melos Quartett. 1995 wurde sie in Frankreich Gewinnerin des "Concours international de jeunes concertistes de Douai". Außerhalb der Klassik-Welt führt das Cello eine wohlklingende, aber weitgehend unauffällige Existenz. Vor diesem Hintergrund nimmt Asja Valcic in der europäischen Musikszene eine herausragende Position ein.

Parallel zu ihren Engagements und Aufnahmen im Klassik-Fach hat sich Asja Valcic zunehmend der Improvisation und neuen Ausdrucksformen für ihr Instrument zugewandt. Das von ihr mit begründete radio.string.quartet.vienna (seit 2004)sowie das Duo mit dem österreichischen Akkordeonisten und Komponisten Klaus Paier(2009)stehen gleichermaßen für stilistische Grenzgänge,die international hohe Anerkennung finden.

Seit 2012 ist sie auch ständiges Mitglied des Iiro Rantala String Trios. Die gebürtige Kroatin arbeitet als Arrangeurin, Komponistin sowie Dozentin. "Als eine Musikerin, die in der Kammermusik groß geworden ist, eignet sich Asja Valcic den Jazz mit nachdrücklicher und ungewöhnlicher Vititalität an",wie es in einer Kritik im britischen GUARDIAN heißt. "Aus Valcics Cello entströmt vom wuchtigen Basspizzicati bis zum wispernden Flageoletti alles, was sich mit Fingern und Bogen den Saiten entlockenläßt",schreibt die BADISCHEZEITUNG."Sie ist eine mit allen,auch teuflischen, Spielwassern gewaschene Instrumentalistin", hebt das Kulturmagazin MIKADO (Hessischer Rundfunk) hervor. Seit 2007 sind 10 CD Veröffentlichungen mit Asja Valcic auf ACT erschienen.

Klaus Paier
Klaus Paier, österreichischer Akkordeonist und Komponist, studierte am Konservatorium in Klagenfurt Akkordeon, Jazz und Komposition. Speziell Instrumentalisten wie Keith Jarrett, Bill Evans, Charles Mingus oder Thelonious Monk haben Paier inspiriert. Deren Auffassung von Jazz, mit seinen vielfältigen musikalischen Möglichkeiten und Freiheiten, war für ihn von unschätzbarer Bedeutung. Neben den historisch gewachsenen europäischen Klangmöglichkeiten des Akkordeons hat auch die klassische Komponente in Paiers kompositorischer Arbeit einen unüberhörbaren Platz eingenommen.

Er selbst möchte eine positiv besetzte Polarität in der Musik zum Ausdruck bringen: Anziehendes und Abweisendes, Leichtes und Schweres, Lautes und Leises, Offenes und in sich Geschlossenes, streng Diszipliniertes und leidenschaftlich Explosives. Das gelingt ihm auf unnachahmliche Weise immer wieder und begeisterte auf Konzertreisen in Israel, Frankreich, Italien, Schweden, Polen und vielen anderen europäischen Ländern sein Publikum. Ob solistisch, mit seinem Duo-Partner Gerald Preinfalk, im Trio mit Stefan Gfrerrer und Roman Werni oder dem radio.string.quartet.vienna - Klaus Paier gehört zu den großen europäischen Akkordeonisten von Weltruf.

Bild: © Michael Reidinger

So., , Frankfurter Hof
Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:00 Uhr

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Veranstalter: mainzplus CITYMARKETING GmbH / Frankfurter Hof