Gregory Porter „Take Me To The Alley“-Tour 2017

Support: Aziza Mustafa Zadeh

neue CD

In seiner erstaunlichen Karriere hat Gregory Porter immer wieder seine Fähigkeit gezeigt, Genregrenzen zu überschreiten und Hörer jeglicher musikalischer Couleur zu erreichen.

Gregory Porter

Die Musik des neuen Albums („Take Me To The Alley“) spiegelt wider, wie sehr Gregory Porter in der jüngeren Vergangenheit, in der er wegen seines enormen internationalen Erfolgs fast pausenlos auf Tournee war, als Künstler und Mensch gewachsen ist.

Erst kürzlich zog der Sänger mit seiner Familie von Brooklyn zurück in seine Heimatstadt Bakersfield in Kalifornien, um wieder näher bei seinen Geschwistern zu sein. ‘‘Die Intensität des Tourneelebens hat in mir das Verlangen nach mehr Bodenständigkeit geweckt’’, erklärt er den Schritt.

‘‘Liquid Spirit’’ - der Nachfolger der beiden von der Kritik gefeierten und Grammy-nominierten Alben ‘‘Water’’ (2010) und ‘‘Be Good’’ (2012) - entwickelte sich schnell zu einem globalen Phänomen. Das Album verkaufte sich weltweit eine Million Mal und ist mit über 20 Millionen Streams das meistgestreamte Jazzalbum der Gegenwart. In Deutschland und Großbritannien wurde ‘‘Liquid Spirit’’ mit Platin ausgezeichnet, in Frankreich, den Niederlanden und Österreich mit Gold. In den USA konnte Porter in den landesweit ausgestrahlten Fernsehsendungen ‘‘The Tonight Show’’ und ‘‘Jimmy Kimmel Live’’ auftreten.

Von Esquire und NPR Muisc wurde als ‘‘Amerikas nächster großer Jazzsänger’’ gefeiert. Für ‘‘Liquid Spirit’’ erhielt Porter 2014 auch seinen ersten Grammy für das beste Jazzvokalalbum, während die bewegende Ballade ‘‘Hey Laura’’ für den Preis für die beste traditionelle R&B-Performance nominiert war.

Im Herbst 2015 fand Porter endlich die Zeit, ins Studio zurückzukehren, um’’ Take Me To The Alley’’ aufzunehmen. Wie schon bei den drei vorherigen Alben, tat er sich auch diesmal mit dem Produzenten Kamau Kenyatta zusammen, um eine Kollektion von beeindruckenden Originalen zu erschaffen, in der er sich ebenso mit persönlichen Dingen wie mit politischen Themen auseinandersetzt. Seine Partnerschaft mit Kenyatta begann er in den Mittneunzigern, als er noch an der San Diego State University studierte. Eigentlich wollte Porter, der ein Sportvollstipendium erhalten hatte, eine professionelle Laufbahn als Football-Spieler einschlagen. Doch eine Schulterverletzung beendet den Traum und so sattelte er auf seine andere Liebe um: die Musik. Und dabei war ihm Kenyatta als Mentor entscheidend behilflich. ‘‘Kamau hat es immer verstanden, meinen Sachen den letzten Schliff zu geben’’, erklärt Porter. ‘‘Und es ist großartig, wie er mich in dem, was ich künstlerisch mache, vorbehaltslos bestärkt.’’

Auch sonst verlässt sich Porter wieder auf vertraute Gefährten: Denn Pianist Chip Crawford (der zusätzlich als musikalischer Leiter der Band agiert), Trompeter Keyon Harrold, Altsaxophonist Yosuke Sato, Tenorsaxophonist Tivon Pennicott, Bassist Aaron James und Schlagzeuger Emanuel Harrold wirkten schon an der Einspielung seiner beiden letzten Alben mit. Neu dabei sind hingegen die Sängerin Alicia Olatuja und der tschechoslowakische Hammond-Organist Ondřej Pivec.

Musik, die zeitlos und zugleich doch vollkommen zeitgenössisch ist. Der Sänger und Songwriter Gregory Porter gehört zweifellos in diese Kategorie. Mit „Take Me To The Alley“, dem heißerwarteten Nachfolger seines sensationellen Blue-Note-Debüts „Liquid Spirit“, festigt er nun seinen Ruf, der beeindruckendste Jazzsänger und Songwriter seiner Generation zu sein.

 

Support: Aziza Mustafa Zadeh

Das von Aziza Mustafa Zadeh entwickelte musikalische Crossover ist eine Mischung aus Jazz, Scat-Gesang, Elementen der klassischen Klaviermusik und traditioneller aserbaidschanischer Improvisationsmusik (Mugam).

Aziza Mustafa Zadehs Vater Vagif Mustafazade war Pianist und Komponist und ein führender Vertreter des Mugam Jazz in Aserbaidschan. Aziza Mustafa Zadeh begleitete bereits als Kind ihren Vater. Sie erhielt eine klassische musikalische Ausbildung am Konservatorium in Baku und nahm klassischen Klavierunterricht. 

Im Alter von 17 Jahren errang Aziza Mustafa Zadeh eine Auszeichnung beim Thelonious-Monk-Klavierwettbewerb in Washington, D.C.  1994 erhielt sie den Preis der deutschen Phonoakademie sowie den Echo.

Aziza Mustafa Zadeh lebt seit 1989 in ihrer Wahlheimat Mainz von hier aus eroberte sie die internationalen Jazzzentren der Welt. Mit Ralf Cetto (Bass) und Simon Zimbardo (Schlagzeug) spielt sie seit 2008 auch im Trio. Das Trio trat 2008 an ihrem Geburtstag in ihrer Heimatstadt Baku zum ersten Mal auf. Es folgten weitere Auftritte in Deutschland und anderen europäischen Ländern, unter anderem beim Jazzfestival Montreux (2009), den Leverkusener Jazztagen (2010), beim Antalya Piano Festival (2009 und 2013) und anderen. "Aziza ist ein Genie, als Komponistin wie als Musikerin. Ihre Musik sagt mir noch mehr als der normale Jazz,, denn das was ich höre, ist ihre eigene Kultur, sagte Al Di Meola. "Ich höre Aserbaidschan".

Bild: © Shawn Peters
Bild: © Shawn Peters
Bild: © Shawn Peters
Bild: © Shawn Peters
Bild: © Shawn Peters

Jazz
So., , Volkspark
Beginn: 19:00 Uhr, Einlass: 18:00 Uhr

Eintrittspreise: VVK 40,- bis 55,- / AK 42,- bis 60,-
(Alle angegebenen Preise im Vorverkauf zzgl. VVK-Gebühr)

  Tickets

Veranstalter: mainzplus CITYMARKETING GmbH / Frankfurter Hof