Frankfurter Hof-News / Newsletter 42

CAVEMAN mit Felix Theissen: „Du sammeln, ich jagen!“

Fr. 21.10. / Sa. 22.10. jew. 20:00 Uhr Frankfurter Hof

Zweihunderttausend Jahre – und nochmal ein paar obendrauf: Schon seit Anbeginn der Menschheit versuchen Mann und Frau leidenschaftlich, den gemeinsamen Alltag zu meistern. Oder sogar eine Partnerschaft zu führen. Bereits die Vorlage von Rob Becker avancierte zum erfolgreichsten Solo-Stück in der Geschichte des Broadways. Und auch hierzulande ist „Caveman“ in der Inszenierung von Esther Schweins und der Übersetzung von Kristian Bader seit dem Jahr 2000 nicht nur im Frankfurter Hof ein Bühnen-Dauerbrenner. Viel Vergnügen!



James Rhodes

So. 23.10. 20:00 Uhr Frankfurter Hof
Eine musikalische Lesung mit Werken von Bach, Beethoven und Chopin

Sein Leben war die Hölle, seine Konzerte sind grandios: Rhodes spielt leidenschaftlich und erzählt schonungslos offen, warum die Klassik sein Leben gerettet hat. Er kommt in bester Bad-Boy-Manier und mit T-Shirt und Turnschuhen auf die Bühne. Er hat sich den Namen Sergei Rachmaninoff in kyrillischen Buchstaben auf den rechten Unterarm tätowieren lassen, er trägt einen Dreitagebart und eine Hipsterbrille.

Was aber viel mehr schockiert, ist seine Geschichte, die er als Autobiografie „Der Klang der Wut“ öffentlich gemacht hat. Für den Bayerischen Rundfunk ist es „ohne Zweifel das verrückteste Buch über die Segnungen der klassischen Musik, das je geschrieben wurde“. Darin beschreibt Rhodes seine schreckliche Vergangenheit, aber auch, wie ihm die klassische Musik das Leben rettete. „Da sagte ich mir: Okay, ich machʼ noch ein bisschen weiter.“

James Rhodes spielt u. a. Beethoven, Chopin, Prokofjew und vor allem Bach und begeistert damit auch ein Publikum, das bislang wenig Zugang zur Klassik hatte. Und er spricht über das, was er spielt, in einem unkonventionellen Ton, unverkrampft und voller Aufrichtigkeit. Es spricht auch über sein Leben und die Schönheit der Musik, die lange Zeit wie ein guter Freund für ihn war. James Rhodes ist wirklich anders als alle anderen, er hat etwas zu erzählen. Und zu spielen.



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